SPD Kreisverband Trier-Saarburg

AsF

Bild Logo Arbeitsgemeinschaft der
                  sozialdemokratischen Frauen Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF) ist die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Sie setzt sich ein für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit, an der Familienarbeit und in Gesellschaft und Politik, ganz im Sinne von Gender Mainstreaming.

Sie will die Interessen von Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so stärken, dass diese gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird. Die ASF will Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut machen und zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beitragen. Sie steht im ständigen Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen der Frauenbewegung.

Interessierte finden noch mehr Informationen auf unserer Website unter: http://www.asf.spd.de


In der vergangenen Woche trafen sich interessierte Frauen aus Trier-Saarburg bereits zum zweiten Mal in Hermeskeil zu einem politischen Frühstück und wählten den neuen Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Kreis Trier-Saarburg.

Das Interesse der Frauen in der SPD an einer aktiven Mitarbeit ist groß, so dass im Vorstand 7 Beisitzerinnen mitarbeiten.

Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF) ist die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Ihr Ziel ist es, die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird.

In der Diskussion der Treffen, an denen auch Elke Ferner, die Bundesvorsitzende der AsF teilnahm, standen der Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen im Vordergrund, um gemeinsame Forderungen gerade im Hinblick auf prekäre Beschäftigung, Equal Pay und Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu entwickeln und durchzusetzen.

Am 21. Januar 2017 war es dann soweit. Die AsF wählte ihren neuen Vorstand im Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil, in entspannter Atmosphäre bei einem leckeren Frühstück.

Yvonne Mich, Ursula Stimmler, Iris Hess, Gitti
                Roßmann, Lena Weber, Regine Paulus, Ingeborg
                Sahler-Fesel


Ins Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil kamen einige motivierte Frauen zu einem Frühstück zusammen um über die Zukunft der AsF in Trier-Saarburg zu sprechen. Die Bundesvorsitzende Elke Ferner war unser Gast und motivierte uns über die politische Arbeit in der AsF. Einem zweiten Treffen (Frühstück) im Januar sehen wir positiv entgegen. Genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Wir freuen uns auf weitere interessierte Damen.

Lena Weber begrüßt die Gäste

Bundesvorsitzende Elke Ferner


Kleines Dankeschön an Gitti Roßmann für ihre
                Mühe  Kleines
                Dankeschön an Gitti Roßmann für ihre Mühe


Rückschau: Ehegattensplitting

Unser Steuersystem unterstützt nicht Familien, sondern Ehen.

Das Ehegattensplitting lässt sich der Staat im Jahr 20 Milliarden Euro kosten. Am stärksten profitieren davon Hausfrauen, die mit einem gut verdienenden Mann verheiratet sind - ein Familienbild, das schon lange nicht mehr die Regel ist.

Der ganze Beitrag: [ www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,kmobphhx25llbv9c~cm.asp]
Video zum Beitrag: [ mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4177996?pageId=&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show]


Da war schon viel Schönes dabei

Kenn/Schweich. Das formidable Homburger Frauenkabarett überraschte das fachkundige Publikum am Freitag in der Mehrzweckhalle Kenn, mit Salven schauspielerischer Höchstleistungen, gepaart mit Klamauk und reichlicher Satire. Vor ausverkauftem Haus, wo Männer sich fortbilden und Frauen genießen, wechselte eine Darbietung nach der anderen. Was die Protagonistinnen Heidi Hennen, Silke Müller, Gisela Walter, Ursula Pfeiffer-Anslinger und Silke Schöndorf auf die Bühne zauberten, war vom Feinsten.

Unter anderem versteht Gerda, gespielt von Ursula Pfeiffer-Anslinger, die Welt nicht mehr: Beim Einkaufen trifft sie ihre Bekannte, die 57-jährige Hedwig, verkörpert von Heidi Hennen. Und die ist hochschwanger! Damit war es nicht getan. Dass Hedwig das Kind für ihre Tochter Sabrina austrägt, verschlägt sogar Klatschweib Gerda die Sprache. Im Gespräch, in tiefstes saarländisches Platt vertieft, schreit Hedwig plötzlich auf: „Das Ungeborene soll vor der Geburt nur mit Hochdeutsch und geballtem Weltwissen stimuliert werden“. „Das Kind, das Samantha heißen wird, darf auf keinen Fall so werden wie die deutschen Schüler, die doch so viel dümmer sind als alle anderen da draußen", verkündet Hedwig dem amüsierten Publikum.

Die Vorfälle der Silvesternacht in Köln veranlassten Verteidigungsmittel vorzustellen, mit bissigen Spitzen und auch die Deutsche Hymne veranlasste zu einem Zeitsprung in die Zukunft. Ein Bühnenwechsel nach dem Anderen verzückt und beansprucht die Lachmuskeln der Zuschauer und Heidi brilliert als Redner des "Bündnis Wohlsein die Blauen". Sie rät, erst nüchtern gut situiert und mit zunehmenden Gläschen als volltrunkene, den Alkohol verherrlichende Figur, zu spirituosem Empfinden. Ihr Ratschlag für die Grünen: „Bevor sie ganz rot werden, doch lieber blau zu werden“. Aus dem Leben gegriffen sind die wortwitzigen abwechslungsreichen Szenen, die sich über zweieinhalb Stunden lang unterhaltsam aneinander reihen.

350 überwiegend hoch erfreute Frauen und eine von Veranstaltung zu Veranstaltung steigende Anzahl mutiger Männer entließen das Quintett nicht von der Bühne, ohne die Zugabe "Der Sach mit dem Herrn Bach und der Frau Stach" unter tosendem Beifall. Für diese Darbietung überreichte die Vorsitzende des SPD-Ortsverein Schweich, Iris Hess, handgestrickte Figuren, die Katarina Barley aus dem südwestlichsten Zipfel Deutschlands eigens besorgte.

Der Erlös des Abends geht an den Frauennotruf in Trier. Der Frauennotruf unterstützt und berät Frauen, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erfahren haben.

Dipl.-Psy. Ruth Petri, Dipl. Paed. Judith
                Vana, Iris Hess, Hilde Laux vo. li.

Dipl.-Psy. Ruth Petri, Dipl. Paed. Judith Vana, Iris Hess, Hilde Laux vo. li.

Den Erlös von 500 Euro übergaben Iris Hess und Hilde Laux

Ein Wiedersehen wird es im März 2018 geben.

Da war schon viel Schönes
                dabei  Da war schon viel Schönes
                dabei

Da war schon viel Schönes
                dabei  Da war schon viel Schönes
                dabei

Da war schon viel Schönes
                dabei  Da war schon viel Schönes
                dabei

Da war schon viel Schönes
                dabei

Da war schon viel Schönes
                dabei

"Da war in der Tat viel Schönes dabei"

Wieder mal ein gelungener Abend in der Mehrzweckhalle in Kenn am 22. April 2016 präsentiert vom Homburger Frauenkabarett.


Trierischer Volksfreund vom 19. März 2014

Selbstverwirklichung bis zur Erschöpfung

Fünf Saarländerinnen philosophierten und sangen in der Kenner Mehrzweckhalle über das Frau- und Mannsein, Politik, Auswüchse und Absurditäten des Alltags. Die Altbekannten kamen mit ihrem neuen Programm "Die Bedenken sind frei" gut an.

Die Bedenken sind frei  Die Bedenken sind frei

Die Bedenken sind frei  Die Bedenken sind frei

Die Bedenken sind frei  Die Bedenken sind frei

It-Girl  It-Girl

Kenn. "Hallo, Sie kommen immer wieder", begrüßt Heidi Hennen die 420 Gäste in Kenn. Ja, sie kommen alle immer gerne wieder, weil man sich darauf verlassen kann, dass es ein bittersüßer Abend wird. Anlässlich des Weltfrauentages hatten die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und die SPD-Ortsvereine Schweich und Kenn die fünf Saarländerinnen des Homburger Frauenkabaretts an die Mosel geholt. Während 14 Jahren hat sich die begnadete Truppe (Heidi Hennen, Silke Müller, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Birgit Schöndorf, Gisela Walter) dort längst ein Stammpublikum angelacht. Jörg Lauer (57) aus Butzweiler war wohl einer der wenigen Besucher, die zum ersten Mal dabei waren. Erwartungsvoll lehnte er sich zurück, als "Blablabla", ein Lied über Politiker, angestimmt wurde und die Hausfrauen "es Hedwig" (Birgit Schöndorf) und "es Gerda" (Ursula Pfeiffer-Anslinger) ungeniert lostratschten. Dann ging es weiter Schlag auf Schlag: mit Wortumbildungen und - spielereien. Die Fünf philosophierten minutenlang über all das, was Geld ist und was man damit machen kann ("Man kann es waschen lassen, als Schmiermittel einsetzen...") über Menschlichkeit und "Humani-Täter" - und natürlich über Männer. Im Chor suchten sie nach den Qualitäten, die der Richtige haben muss. Am Ende war Mister Idealo der Schokoladenweihnachtsmann. Doch Heidi Hennen mahnte: "Nicht selten beißen sie in einen ehemaligen Osterhasen." Doch ihre Mission ist nicht, auf das andere Geschlecht einzudreschen, sondern tabulos Bedenken zu äußern - zu Zwischenmenschlichem ebenso wie zum aktuellen Zeitgeschehen. Etwa zum Thema Massentierhaltung und Billigfleisch. Mittels Sprechgesang, abgehakt und monoton wie der Akkord, prangerten die Kabarettistinnen in Schürzen aus Discounter-Plastiktüten Auswüchse an. Auch die in der Finanzwelt. Selbstverwirklichung bis zur Erschöpfung und die Phase, "in der die Berufsjahre überschaubar geworden sind" waren Thema. Sogar ins Synchronstudio in Hollywood und auf eine Kreuzfahrt nahmen die Saarländerinnen das Publikum mit: Am Ende hatte nicht mehr der Kapitän das Steuer in der Hand, sondern der Hund der dekadenten russischen Milliardärinnen. Nicht ohne Zugabe entließ das von so viel spitzfindigem Humor angeheiterte Publikum die genialen Akteurinnen, die mit wenig Bühnenschnörkel viel sagen. "Ein schöner Abend mit vielschichtigen Themen", resümierte Jörg Lauer. Er wird ohne Bedenken wiederkommen. kat

Extra

Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Frauennotruf Trier zugute. Der Frauennotruf unterstützt und berät Frauen, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erfahren haben.

Weitere Informationen: www.frauennotruf-trier.de.kat

Das Homburger Frauenkabrett und Ingrid Gödde vom
                Frauennotruf

Iris Hess, Edith van
                Eijck, Ingrid Gödde

Den Erlös von 1000 Euro übergaben Iris Hess und Edith van Eijck an Ingrid Gödde


Trierischer Volksfreund vom 12. März 2012

Sie halten stets die Augen offen, aber nicht den Mund: Mit ihrem neuen Programm "Lauter Einzelschicksale" ist das Homburger Frauenkabarett vor das Publikum an der Mosel getreten. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen sowie die SPD-Ortsvereine Schweich und Kenn hatten den Kabarettabend aus Anlass des Weltfrauentages präsentiert.

Hedwig und Gerda
TV-Foto: Katja Bernady

Kenn. "Wir gehen Ihnen ans Zwerchfell", kündigen die Frauen auf der Bühne in Kenn an. Sie sind ganz in Schwarz gekleidet und stehen vor dem ebenso schwarzen Vorhang. Die fünf Saarländerinnen brauchen keinen Bühnen-Schnickschnack, nur hier und da schlüpfen sie während der rund zwei Stunden in andere Kostüme oder hängen sich mal eine Krawatte um. Die Damen zeichnen sich durch ihre Beobachtungsgabe und geniale Wortspiele aus. Die begleiten sie vielfach musikalisch oder singen dazu. Viele der Zuschauer sind Wiederholungsgäste, die Altersgruppe Ü 50 dominiert. Eine Zuschauerin: "Die Frauen müssen aufpassen, dass sie in den nächsten Jahren nicht nur noch als Begleiterinnen mitkommen." Denn ob nun mehr Männer als Frauen in der Kenner Mehrzweckhalle sind, beschäftigt alle in der Halle. Geschlecht hin oder her - der angekündigten Attacke aufs Zwerchfell kommen die fünf Saarländerinnen nach: ob bei der Vorstellung "alltagstauglicher Paarmodelle" oder beim Philosophieren über Weiblichkeit (typische, archetypische und arg tückische) oder mit den beiden Altbekannten Hedwig und Gerda, die beim Warten auf den Reisebus, der sie nach Berlin bringen soll, über Promis, Politik, Ehemänner, Vorglühen, Seitensprünge und über Wulff tratschen und quatschen.

Auch Bundestagsabgeordneter Manfred Nink und die Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel, die im Publikum saßen, folgten der Bühnenshow, bei der die Kabarettistinnen einige Politiker durch den Kakao zogen und die Genetikforscherin (Heidi Hennen)Aufklärungsarbeit leistete: "Merkel hat das wichtigste und dominanteste Gen, das Sagen." Weitere politische Gene seien das Beschönigen, das Lügen und das Über-Leichen-Gen.

Was passiert, wenn drei Politikerinnen ein Wahrheitsserum verabreicht wird? Die szenisch aufgearbeitete Antwort: ein unverblümtes Wortgefecht. Silke Müller erklärt den Bufdi (Bundesfreiwilligen-Dienstleistenden) und blickt dabei tief in gesellschaftliche Abgründe. Am Ende belohnt lang anhaltender Applaus das Homburger Frauenkabarett, das lauter Einzelschicksale in Erste-Sahne-Qualität präsentiert hatte - mit Zugabe des altbekannten Herrn Bachs (Gisela Walter). "Ich freue mich schon auf nächstes Jahr", war auf dem Nachhauseweg von vielen Gästen zu hören. kat

Der Erlös des Abends geht an den Trierer Frauennotruf. Dort finden Frauen, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erfahren haben, Hilfe.

Den Erlös von 1000 Euro übergaben Edith van Eijck und Iris Hess.

Den Erlös von
                1000 Euro übergaben Edith van Eijck und Iris Hess.
Foto: Iris Hess


Trierischer Volksfreund vom 02. Dezember 2012

Kabarett spielt Spende für Frauennotruf ein

Das Homburger Frauenkabarett hat in Saarburg Spenden in Höhe von 750 Euro eingespielt. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Trier-Saarburg hatte den Abend organisiert.

Mit dem Geld können vier neue Selbstbehauptungskurse gegen sexualisierte Gewalt finanziert werden. Sie stehen unter dem Motto "Jedes Mädchen kann sich wehren!" Ingeborg Sahler-Fesel, Katarina Barley, Iris Hess und Edith van Eijck übergaben die Spende an den Frauennotruf. Das Homburger Frauenkabarett kommt mit seinem dann neuen Program wieder am 30. November 2013 in die Saarburger Stadthalle. red


Arbeitsgemeinschaft unterstützt Notruf

Trier/Saarburg: Wieder einmal besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (ASF) im Kreis Trier-Saarburg den Notruf für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen und Mädchen e.V in Trier und überreichte Ingrid Gödde eine Spende in Höhe von 500,- Euro aus dem Erlös des Frauenkabaretts in Saarburg zur Unterstützung des Frauennotruf.
Wir unterstützen immer wieder gerne mit unseren Spenden die so wichtige Arbeit des Frauennotruf, so die ASF-Vorsitzende Edith van Eijck und Iris Hess.

Iris Hess,
                Ingrid Gödde, Edith van Eijck
Foto: Iris Hess


Trierischer Volksfreund vom 01. April 2010

Vielfältige Hilfe für Frauen

Arbeitsgemeinschaft unterstützt Notruf

Trier/Kenn: In der vergangenen Woche besuchte die Vorsitzende Edith van Eijck und Iris Hess der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (AsF) im Kreis Trier-Saarburg den - S.I.E. e.V.: Frauennotruf - Beratung und Unterstützung für Frauen/Fachstelle zu sexualisierter Gewalt - und überreichte eine Spende in Höhe von 1000,00 Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn zum Weltfrauentag zur Unterstützung der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe.

Iris Hess,
                Ingrid Gödde, Edith van Eijck
Foto: Iris Hess

Frau Ingrid Gödde vom Frauennotruf erläuterte, der Schwerpunkt der Frauennotrufes in Trier ist es, das Thema (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen, zu sensibilisieren und dafür zu werben, dass betroffene Frauen Unterstützungsangebote in der Region Trier in Anspruch nehmen.

Die Fach- und Beratungsstelle Notruf und Beratung für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen bietet unterschiedliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Thematik sexualisierte Gewalt an. Im Beratungsbereich erhalten Betroffene von sexualisierter Gewalt ein psychosoziales Unterstützungsangebot. Dies schließt die Begleitung bei Strafprozessen sowie die Weitervermittlung an andere Stellen ein. Ein weiteres Hilfsangebot für Betroffene stellen die Selbsthilfegruppen dar, die regelmäßig initiiert werden. Neben der Beratungsarbeit bietet der Frauennotruf zielgruppenspezifische Informations- und Präventionsveranstaltungen an und offeriert Bildungsangebote, fachliche Beratung und Supervision für Professionelle und MultiplikatorInnen.

„Wir schätzen die notwendige Öffentlichkeitsarbeit des Frauennotrufes und unterstützen ihn deshalb auch immer wieder gerne mit unserer Spende.“ so die AsF-Vorsitzende Edith van Eijck. Weiter Informationen finden Sie im Internet:
www.frauennotruf-trier.de


Trierischer Volksfreund vom 16. März 2010

Scharfzüngige Saarländerinnen in Kenn

„Im schönen Krisengrunde“ hat das Homburger Frauenkabarett sein Programm genannt. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (AG) sozialdemokratischer Frauen im Kreis Trier-Saarburg kamen rund 500 Zuschauer in die Kenner Mehrzweckhalle, um über die Späße der scharfzüngigen Saarländerinnen zu lachen.

Kenn. (kat) Es ist mittlerweile eine Tradition, die von Jahr zu Jahr beliebter wird: das Gastspiel des Homburger Frauenkabaretts an der Mosel. Zum neunten Mal hatte die AG sozialdemokratischer Frauen das Quintett (Heidi Hennen, Silke Müller, Gisela Walter, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Silke Schöndorf) anlässlich des Weltfrauentages zu einem Auftritt verpflichtet.

Homburger
                Frauenkabarett

Gisela Walter, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Silke Müller, Heidi Hennen und Silke Schöndorf (von links) lästern über Gott und die Welt.
TV-Foto: Katja Bernardy

Waren es vor einigen Jahren noch fast ausschließlich Frauen, die zur Lachstunde kamen, war diesmal jeder zweite Stuhl von einem Mann besetzt. Wohl weil sich herumgesprochen hat, dass die frechen Saarländerinnen auch das eigene Geschlecht und den Zeitgeist kritisch beäugen. Ihnen entgeht nichts in Politik, Wissenschaft, Kirche, im Alltagsleben. Sie machen sich ihren eigenen Reim auf Ungereimtheiten - und vor nichts halt.

Pointe um Pointe spielen sie sich zu: im Chor, beim Tratschen, von Frauenärztin zu Frauenärztin oder beim Festival der Volksmusik. Oder sie brillieren allein. Etwa wenn Silke Müller das Beamtendeutsch auf die Schippe nimmt, indem sie Wortspiele betreibt. Gemeinsam befeuern die Künstlerinnen den Krisenherd. Es geht in dem neuen Programm „Im schönen Krisengrunde“ um die „Riesenkrise mitsamt allen Griesgrämern“, Banker und Politiker bekommen ihr Fett weg.

Aber es geht auch um die ganz persönlichen Wendepunkte im Leben wie Älterwerden und Tod. Und das Quintett bricht Tabus: Die anonyme Sammelbestattung („Was gibt das ein Durcheinander bei der Auferstehung!“) kam ebenso zur Sprache wie weitverbreiteter Jugendwahn („Auch für die schärfste Partymaus geht das Rampenlicht irgendwann aus.“). Und brandaktuelle Themen, die die Kirche in den vergangenen Wochen bewegten, haben sie auch im Gepäck: Dem Pater, „der an die kleinen Buben ging", wünscht eine geschwätzige Friedhofsbesucherin (Ursula Pfeiffer-Anslinger), “dass er vom Kotflügel des Autos der Käßmann an der roten Ampel erwischt worden wäre. Er hätte ja nicht gleich tot sein müssen, aber Prellungen an der richtigen Stelle ..." Die fantastischen Fünf schaffen es mühelos, schwere Themen leicht zu verpacken - und dafür werden sie vom Publikum geliebt.

Nach einem Geburtstagsständchen für die engagierte Organisatorin Iris Hess und der eingeforderten Zugabe („Der Sach mit dem Herrn Bach und der Frau Flach“) klatschte das Publikum stehend Beifall.

Der Erlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr dem Frauennotruf Trier zugute. Der Frauennotruf unterstützt und berät Frauen, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erfahren haben.

Weitere Informationen: www.frauennotruf-trier.de


Trier/Kenn: In der vergangenen Woche besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (ASF) im Kreis Trier-Saarburg den Notruf für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen und Mädchen e.V in Trier und überreichte eine Spende in Höhe von 1000,- Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn zum Weltfrauentag zur Unterstützung der bundesweiten DIALOG-Kampagne der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Frau Ingrid Gödde vom Frauen Notruf erläuterte, der Schwerpunkt der Frauennotruf-Kampagne in Trier ist es, das Thema (sexualsierte) Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen, zu sensibilisieren und dafür zu werben, dass betroffene Frauen Unterstützungsangebote in der Region Trier in Anspruch nehmen.
„Wir schätzen die so sehr notwendige Öffentlichkeitsarbeit des Frauennotrufes ganz besonders und unterstützen ihn deshalb auch immer wieder gerne mit unseren Spenden.“ so die ASF-Vorsitzende Edith van Eijck.


Spendenübergabe zu Gunsten einer Delfintherapie für die Zwillinge Lana & Zoey in Kenn am 01. April 2009

Edith van Eijck,
                Iris Hess, Lana & Zoey, Hilde Laux, Marven Bill,
                Manfred Nink
Foto: Iris Hess

Trierischer Volksfreund vom 14. April 2009

Spende für Delfin-Therapie

Kenn. (red) Wie lange geplant besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen im Kreis Trier-Saarburg zusammen mit dem Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Manfred Nink MdL in der vergangenen Woche die Familie Marven Bill/Dirk Justen. Sie überreichte 1000 Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn, der am Weltfrauentag am 8. März stattfand. Die Spende wird zur Mitfinanzierung der geplanten Delfin-Therapie für die beiden Töchter Lana und Joey dienen. Weil diese Behandlung in Deutschland nicht angeboten und von den Krankenkassen nicht übernommen wird, ist die Familie deshalb auf Hilfe und Spenden angewiesen, um diese Therapie in Curaçao durchzuführen. Die Ärzte sind zuversichtlich, dass die Therapie sich positiv auf die Entwicklung der beiden körperlich und geistig behinderten Mädchen auswirkt (der TV berichtete).


Trierischer Volksfreund vom 16. März 2009

Bissige Lästermäuler

Die fünf Damen vom Homburger Frauenkabarett verwöhnten die 400 Zuschauer auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der Mehrzweckhalle in Kenn. Auf dem Programm: Spezialitäten aus 16 Jahren.

Kenn. (kat) Offenbar hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass das Homburger Frauenkabarett viel mehr bietet als bloße Männerschelte. Denn immer mehr Herren finden den Weg zum saarländischen Frauen-Quintett Silke Müller, Gisela Walter, Heidi Hennen, Birgit Schöndorf und Ursula Pfeiffer-Anslinger. Die lustigen Weiber plaudern und singen tabulos über gesellschaftliche und menschliche Schieflagen.

Birgit
                Schöndorf, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Silke Müller,
                Gisela Walter, Heid Hennen
Foto: Iris Hess

Bissige Dialoge und frech-fröhliche Lieder ließen die rund 400 Zuschauer zweieinhalb Stunden herzhaft lachen. Aber sie regten auch zum Nachdenken an.

Verona-Frauen mit Hang zum Doping

Ob als Experten, die sich in Talkshows produzieren, oder als Verona-Frauen - die fünf Protagonistinnen brillierten in ihren Rollen. Und nichts scheint ihnen zu entgehen: von Doping im Alltag, Frauen, die sich für alles verantwortlich fühlen, pränatalem "Pisa-Push", bis hin zu großen Knöpfen, die das Jackett der Kanzlerin zieren "und nur ein paar winzige Millimeter versetzt werden müssten."

Requisiten brauchen die Saarländerinnen nur wenige: Da reicht auch schon der Stehtisch und eine Flasche Schnaps aus, um als Redner der Partei "Die Blauen" ein Genuss für die Zuschauer zu sein. Oder das schräge Abendkleid mit großen Blumenmustern, ein Mikrofon und eine ausdrucksstarke Stimme, um lästerlich das "Superweib" zu besingen.

Die spitzzüngigen Saarländerinnen waren sowohl einzeln als auch zu zweit oder in der Gruppe unschlagbar. Witzig und zeitkritisch gaben sie ihren Blick der Welt wider.

Das Publikum war begeistert und verabschiedete die fünf Frauen nach zwei Zugaben mit stehenden Ovationen von der Bühne. Der Erlös der Veranstaltung lässt die Arbeitsgemeinschaft Sozaildemokratischer Frauen den beiden schwerbehinderten Zwillingen Zoey und Lana (der TV berichtete) aus Kenn zukommen. Mit dem Geld soll die Spendenaktion unterstützt werden, damit die Kinder an einer kostspieligen therapeutischen Maßnahme, einer Delfin-Therapie, teilnehmen können.


Mainz 04. März 2009

Frauen treten am Internationalen Frauentag für ihre Rechte ein/Informationstag in Mainz

Besuch im
                Landtag zum Internationalen Frauentag

Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.

„Vieles hat sich im Laufe der Jahre verändert. So haben Mädchen in Sachen Bildung mittlerweile aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt. Doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere leider nicht fort. Es geht in Fragen der Gleichstellung nach wie vor um eine höhere Beteiligung von Frauen in der Politik, um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um gleiche berufliche Entwicklungschancen und Löhne. Hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen und Männernbesteht also noch immer Handlungsbedarf“, erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jutta Steinruck.

Die SPD-Landtagsfraktion nutzt den Internationalen Frauentag, um politisch interessierte Frauen heute zu einem abwechslungsreichen Informationstag nach Mainz einzuladen. „Wir möchten Frauen einen Einblick in die politische und parlamentarische Arbeit vermitteln. Sie erhalten die Gelegenheit, mit Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen, eine Plenarsitzung zu besuchen und sich über die Möglichkeiten, die die Politik Frauen bietet, zu informieren. Wir wollen Frauen Mut machen und sie darin unterstützen, sich aktiv in der Politik zu engagieren. Denn noch nie gab es so viele gut qualifizierte und motivierte Frauen wie heute. Sie haben der Politik viel zu bieten und wir finden, dass dieses Potenzial genutzt werden muss“, betont Steinruck.

Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.


Mainz 12. August 2008

Steinruck: Notrufe leisten unverzichtbare Arbeit

„Die Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jutta Steinruck, nach einem Gespräch mit Vertreterinnen der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauennotrufe für vergewaltigte Frauen und Mädchen heute in Mainz.

Gewalt in engen sozialen Beziehungen ist auch in Rheinland-Pfalz ein nicht zu unterschätzendes Problem. Im Jahre 2007 haben 1018 Mädchen und Frauen sowie 790 Bezugspersonen Kontakt bei den Notrufen gesucht, vor allem zum Thema sexueller Missbrauch in der Kindheit und Vergewaltigung. In Rheinland-Pfalz gibt es zwölf Frauennotrufe.

Steinruck: „Im Gespräch konnten wir uns ein Bild über die vielfältigen Unterstützungsangebote der Landesarbeitsgemeinschaft, die zu Beginn der 90er Jahre als Vernetzungsgremium entstanden ist, machen. Seitdem haben die von Fraueninitiativen ins Leben gerufenen Einrichtungen eine hohe fachliche Professionalität. Diesen Einrichtungen gebührt unser Dank und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit. Die Rechte der betroffenen Frauen könne so in vielen Fällen gewahrt werden."


Ein Lichtblick für benachteiligte Kinder

Trier: In der vergangenen Woche besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Trier Saarburg die Geschäftsstelle des Lichtblicks, um sich vor Ort über die Arbeit der Organisation zu informieren. Als Gastgeschenk überreichten Edith van Eijck und Iris Hess eine Spende von 1.000,- Euro, um damit die wertvolle und dringend notwendige Arbeit des Kinderschutzbundes und dessen Unterabteilung, den Lichtblick, zu unterstützen.

Alljährlich veranstalten die SPD-Frauen einen politischen Kabarettabend zum Weltfrauentag, dessen Reinerlös einem wohltätigen Zweck zufließt.

I. Hess, E. Boné, E.v. Eijck, Chr. Bottermann

Lichtblick ist eine Fachstelle des Kinderschutzbundes Orts- und Kreisverband Trier e.V. für Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien. Zu den Angeboten der Fachstelle gehören: Beratung und Begleitung für Kinder und Jugendliche, Gruppenangebote, Beratung von Eltern und Bezugspersonen, sowie institutionelle Beratung.

Die Fachstelle ist weiterhin auf Spenden und Unterstützung angewiesen: Sparkasse Trier BLZ 58550130 Kt. 443424.

Für weitere Informationen Tel. 0651-9120593.


Weltfrauentag 08. März 2008

K. Barley und K.
                Kroon begrüßen die Gäste      Gäste

Silke Müller u.
                Ursula Pfeiffer-Anslinger      Homburger Frauen

Heidi Hennen u.
                Gisela Walter      Gutschein für
                Lichtblick E.v.Eijck u. Herr Worst

Trierischer Volksfreund vom 11. März 2008

Fünf, die es faustdick hinter den Ohren haben

Kabarett in Bestform: Politisch, satirisch, philosophisch, komisch, oder mit einem Wort "genial" war das, was die fünf Powerfrauen am Weltfrauentag auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Sozialdemokratischer Frauen in Schweich-Issel raus gelassen haben.

Schweich-Issel. (kat) "Ich hab da was im Auge." - "Das muss raus." Und: Der Müll muss aus dem Haus, der Pickel aus dem Gesicht, der Osama aus seinem Laden, der Raucher aus der Kneipe. Mit dem Philosophieren über alles, was raus muss, sind Silke Müller und Gisela Walter, mittendrin im neuen Programm, das natürlich heißt: "Alles, was raus muss."
Fast 400 Zuschauer waren glücklich darüber, dass sie in die Schweicher ICV-Halle rein gekommen waren, um sich von den bissigen Dialogen und scharfzüngigen Liedern der fünf Akteurinnen (Heidi Hennen, Silke Müller, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Birgit Schöndorf, Gisela Walter) mitreißen zu lassen. Da wird am Stehtisch über Schieflagen in der Politik gelästert, der Pflegenotstand und skurriles Geschäft mit der Generation "50 plus" wird zum Thema gemacht oder übertriebene esoterische Praktiken ("parapsychologischer Klimatherapeut Hashmir Meyer") aufs Korn genommen. Heidi Hennen brillierte in der Rolle von "Angie": Eine knatschgelbe Jacke, mit "Knöpfe,die nur eine winzig kleine Versetzung brauchen" sowie das schauspielerische und gesangliche Talent der Protagonistin reichten, um die Kanzlerin zu imitieren. Auch Macho-Gehabe wird auf die Schippe genommen, aber die furiosen Wortkünstlerinnen reiten nicht auf dem Geschlechterkampf herum. Deshalb sind es wohl auch von Jahr zu Jahr mehr Männer, die sich zum Gastspiel der Powerfrauen nach Schweich-Issel trauen. Kritisch-satirisch schaut das famose Quintett, das 1990 gegründet wurde, auf den Zeitgeist.

Kein Wunder, dass auch Heidi Klums (Gisela Walter) und Nina Hagel (Ursula Pfeiffer-Anslinger) "Deutschlands sexiest Politiker" suchen. Einige Taschentücher werden während der Parodie gezückt, um die Lachtränen, die raus müssen, abzuwischen. Auch bei Iris Hess von der AG Sozialdemokratischer Frauen, die die Veranstaltung jährlich stemmt, blieb kein Auge trocken. Nach mehr als zwei Stunden inklusive zweier Zugaben hat das Publikum stürmischen Beifall geklatscht und die "fantastischen Fünf" nur ungern raus gelassen.

Extra: Die AG Sozialdemokratische Frauen überreichte Vertretern der Fachstelle "Lichtblick" des Kinderschutzbundes Trier 1000 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung. "Lichtblick" kümmert sich um Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien. (kat)


Pressemitteilung

Union lässt zwangsverheiratete Frauen im Regen stehen!

Zur Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Elke Ferner:

In Sonntagsreden wollen CDU/CSU zwangsverheirateten Frauen helfen. Wenn es darauf ankommt, konkret etwas zu tun, stellt sich die Union quer. Es ist ein Skandal, dass die Blockade der Union zwangsverheiratete Frauen mit ihren Problemen alleine lässt:

In Deutschland geborene und aufgewachsene junge Frauen, die in den Ferien in der Heimat ihrer Eltern zwangverheiratet werden, müssen innerhalb von sechs Monaten nach Deutschland zurückkehren, um weiter hier leben zu können. Eine zwangsverheiratete Ausländerin muss entweder in ihr Herkunftsland und zu der Familie, die sie zwangsverheiratet hat, zurückkehren oder sie muss diese Ehe zwei Jahre lang erdulden, bis sie ein eigenständiges Aufenthaltsrecht hat.

Die Union hat sogar gefordert, die Zweijahresfrist für ein eigenständiges Aufenthaltsrecht von Ehefrauen auf vier Jahre zu verdoppeln. Es ist bedauerlich, dass die Frauen in der Unionsfraktion und die Vorsitzende der Frauenunion, die zugleich Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist, in ihrer Fraktion nicht für eine Verbesserung gekämpft haben.

Frauenrechte sind Menschenrechte. Menschen- und Frauenrechte gelten für alle - nicht nur für Deutsche!


Pressemitteilung

Sozialdemokratische Frauen (ASF) unterstützen die Interventionsstelle.

Auch in diesem Jahr veranstaltete die ASF einen politischen Kabarettabend. Es war wie immer ein durchschlagender Erfolg in der ausverkauften Isseler Karnevalshalle. Das Homburger Frauenkabarett, ein Garant für volle Häuser überzeugte durch seine professionelle Leistung, regte zum Lachen aber auch zum Nachdenken an, wie bereits in der Presse zu lesen war.„Wir sind stolz, einer für Frauen so wichtigen Einrichtung helfen zu können, zumal der Zuschuss des Kreises Trier-Saarburg trotz intensiver Bemühungen der SPD-Kreistagsfraktion sehr gering ausfiel.“ meinten Edith van Eijck und Iris Hess vom ASF-Vorstand.

Den Reinerlös von eintausend Euro überreichten die Sozialdemokratinnen der Interventionsstelle (IST), einer neuen Beratungs- und Informationsstelle in Trier, deren Aufgabe es ist, betroffene Frauen von Gewalt in engen sozialen Beziehungen zu beraten und über ihre rechtlichen Möglichkeiten vor allem nach dem Gewaltschutzgesetz zu informieren. Die Beratung kann sowohl telefonisch als auch in den Räumen der IST in der Deutschherrenstraße 38 erfolgen. Dabei geht es um eine erste psychosoziale Beratung aber auch um individuelle Schutzmöglichkeiten vor weiterer Gewalt. Im Unterschied zu Frauenhaus und Frauennotruf arbeitet die Interventionsstelle nach dem so genannten pro-aktiven Ansatz, d.h. die Einrichtung nimmt, das Einverständnis der Frau vorausgesetzt, nach einem Polizeieinsatz Kontakt mit der Betroffenen auf. So eröffnet sich die Möglichkeit zum Kontakt zu Frauen, die bisher kaum oder keine Hilfe von sich aus – aus welchen Gründen auch immer – in Anspruch genommen haben. Trotzdem entscheiden die Frauen auch dann selbst, welche weiteren Schritte sie gehen möchten und ob sie eine Beratung wünschen. Die Interventionsstelle kann bestehende spezifische Hilfeinstitutionen nicht ersetzen. Vielmehr ist es auch zentrale Aufgabe der Einrichtung, mit bereits bestehenden Institutionen zu kooperieren und die Weitervermittelung der Betroffenen an die entsprechenden Hilfestellen.

Interventionsstelle Trier Information und Beratung für Frauen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen
Deutschherrenstr.38 54290 Trier
Tel: 0651-9947881 (Mo, Mi-Fr 10 -12 Uhr)
Fax: 0651-9947898

 

Zum Seitenanfang

TERMINE

30. August 2017
19:00 Uhr
Kreisvorstand
Bürgerhaus Kasel
Nikolausstr. 29
54317 Kasel

11. September 2017
19:00 Uhr
Kreistagsfraktion

18. September 2017
Kreistag

16. Oktober 2017
19:00 Uhr
Kreistagsfraktion

23. Oktober 2017
Kreistag

13. November 2017
19:00 Uhr
Kreistagsfraktion

02. Dezember 2017
19:00 Uhr
Kreistagsfraktion/Klausur

11. Dezmber 2017
Kreistag

Termine AG60plus

23. August 2017
Wanderung: Baumwipfelpfad Saarschleife
EINLADUNG

September 2017
Bundestagswahl 2017

19. oder 20. Oktober 2017
Betriebsbesichtigung: A.R.T. Mertesdorf

19. November 2017
Gedenkfeier KZ Hinzert

jeden 1. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr
Monatstreff im
"Cafe Kaufland" Konz

Einladungen folgen zu den entsprechenden Terminen

INFORMATIONEN

Sportentwicklung

Programmdebatte

kita.rlp.de

vorwärts

 

Alle Seiten dieser Internetpräsenz validieren nach XHTML 1.0 strict und CSS.
SPD Kreisverband Trier-Saarburg " SPD-Regionalgeschäftsstelle Trier " Saarstraße 15 " D-54290 Trier " Fon: +49 651 97 59 90